Entfesselter Blitz – mit geringem Aufwand Fotos in Studio-Qualität

externer_BlitzEntfesselter Blitz

Eingebaute Blitze und Aufsteckblitze sind praktisch, haben aber auch ihre Nachteile. Ihr Licht kommt immer grell von vorne und macht feinen Schattierungen und lebendigen Porträts den Garaus. Profis und ambitionierte Hobby-Fotografen greifen deshalb gern zum Entfesselten Blitz. Damit gelingt ihnen ohne großen Aufwand manches Foto in Studio-Qualität.

Fotografie mit ‘natürlichem’ Blitzlicht

Wenn Sie gerne Porträts schießen, gibt es kein einfacheres Mittel, sich unbeliebt zu machen, als mit Frontalblitz zu arbeiten. Das Resultat: Geisterhaft flächige Gesichter mit Kaninchenaugen. Es macht keinen Spaß, den Porträtierten nachher zu erklären, dass sie in Wirklichkeit viel besser aussehen. Das Problem ist der Frontalblitz und sein unnatürlich gerichtetes Flutlicht. Profis der Fotografie haben das Problem früh erkannt und im Studio mit aufwändig installiertem indirektem Licht für Abhilfe gesorgt. Nun kann der ambitionierte Fotograf nicht für ein gelegentliches Foto mit Blitzlicht das teure Equipment eines Studios anschaffen und aufbauen. Es gibt jedoch mittlerweile eine Lösung des Problems, die innerhalb seines Platz- und Geldbudgets liegen könnte. Diese Lösung heißt Entfesselter Blitz.

Entfesselungsvarianten des Blitzes

Entfesselt ist ein Blitz, der nicht mehr an die Kamera gebunden ist. Der Vorteil: Sie können wie im Fotostudio mit verschiedenen Ausleuchtungen experimentieren. Der Entfesselte Blitz bringt eine neue Dimension der Kreativität in die Fotografie sowohl bei Innen- wie bei Außenaufnahmen. Seine Befreiung von der Kamera ist in verschiedenen Varianten möglich. Die günstigste, aber auch unpraktischste ist das Kabel. Es setzt der Distanz, in der Sie Ihren Blitz aufstellen können, durch seine Reichweite eine Grenze. Außerdem ist es bei der Fotografie auf beengtem Raum eine Stolperfalle. Wesentlich eleganter erscheint die kabellose Entfesselung des Blitzes, entweder durch einen Lichtreiz oder durch die drahtlose TTL-Steuerung. Die zuerst genannte Methode ist die weniger kostenintensive.

Sie funktioniert aber nur, wenn Sie für Ihr Foto ein Blitzgerät verwenden, dessen Fotozellen auf einen starken Lichtreiz hin das Blitzlicht auslösen. Der Hauptblitz Ihrer Kamera ist in diesem Fall also der Impulsgeber für den Entfesselten Blitz, der das eigentliche Licht für Ihr Foto liefert. Wenn Sie für Ihre Fotografie etwas mehr Geld ausgeben und sich die kreativen Möglichkeiten eines professionellen Studios schaffen wollen, könnte die drahtlose TTL-Steuerung für Sie interessant sein. Auch bei der drahtlosen TTL-Steuerung werden einer oder mehrere Entfesselte Blitze nach dem Master-/Slave-Prinzip durch das Blitzgerät Ihrer Kamera angesprochen. Die drahtlose TTL-Steuerung funktioniert verlässlich auch über große Distanz und gibt Ihnen die Möglichkeit, mit Streif- und Gegenlicht und den verschiedenen Positionierungen grenzenlos zu variieren. Damit kommen Sie Foto für Foto den Profis näher.

Den entfesselten Blitz befestigen

Ob Kabel, Fotozelle oder drahtlose TTL-Steuerung: Auch ein Entfesselter Blitz braucht Befestigung. Am besten gelingt das auf einem Fotostativ. Wichtig: Das Stativ muss oben ein 1/4-Zoll-Gewinde besitzen bzw. es muss sich ein solches dort aufschrauben lassen. Nun fehlt nur noch ein Blitzschuh-Adapter, der sich mit seiner 1/4-Zoll-Lochung auf dem Gewinde befestigen lässt. So einfach ist es heute, durch die drahtlose TTL-Steuerung und einen oder mehrere Entfesselte Blitze die Bedingungen eines Profi-Fotostudios zu schaffen.

Zwischen 12 und drei hat der Fotograf frei

image001Ein Foto machen in der Mittagszeit – Wenn die Sonne stört

Im Frühling und Sommer lassen sich besonders schöne Fotos schießen. Die Stimmung und das Licht bieten wunderschöne Inszenierungen. Doch genau hier kann der Fotograf an seine Grenzen stoßen. Besonderes in der Zeit zwischen 12 Uhr und 15 Uhr wirkt es Draußen sehr stimmungsgeladen. Doch genau in dieser Zeitspanne ist das Licht für ein Foto sehr kritisch. Wie dennoch ein Fotograf ein schönes Bild machen kann, das wird hier erklärt.

Gleißendes Sonnenlicht – darum ist es schwer zu fotografieren

Jeder der fotografiert weiß, dass Licht nicht zu jeder Tageszeit gleich Licht ist. Auch spielt das Wetter eine große Rolle. Ob professioneller Fotograf oder als Hobby, hier stoßen viele an ihre Grenzen, wenn das Sonnenlicht besonders grell scheint. Damit die Bilder jedoch dennoch wunderschön werden, und die schöne Stimmung festgehalten werden kann, gibt es ein paar wertvolle Tipps. Der Grund warum viele Fotos blass oder fahl wirken ist, dass die Mittagssonne eine andere Mischung der Farben aufweist. Wer dies weiß, kann auch in der Mittagszeit perfekte Aufnahmen produzieren. Generell ist es zu empfehlen, vor dem Fotografieren einen so genannten Weißabgleich bei der Digitalkamera zu machen. So wird es möglich vorhandene Farbabweichungen zu korrigieren.

Mit dem Filter arbeiten – So gelingen Fotos in der Sonne

Es gibt Möglichkeiten trotz Sonne schöne Bilder zu erhalten. Profis verwenden je nach vorhandener Lichtstimmung entsprechende Filter für die Kamera. Bei gleißendem Sonnenlicht kann hier ein so genannter Skylight-Filter verwendet werden. Diese rötlich gefärbte Glasscheibe wird vor das SLR-Objektiv geschraubt. Bei der Verwendung einer Kompaktkamera kann der Filter auch einfach vor das Objektiv gehalten werden. Hier sollte aber darauf geachtet werden, dass der Filter auch wirklich korrekt vor der Linse sitzt.

Was genau bewirkt dieser Filter?

Durch diesen Filter hat der Fotograf die Möglichkeit einen Teil des im Sonnenlicht enthaltenen Blaus herauszufiltern. Dies bewirkt, dass das Licht weicher und optisch sanfter wirkt. Der Filter suggeriert der Kamera eine Lichtstimmung, wie es am Morgen oder Nachmittag der Fall ist. Ein Foto wirkt so nicht mehr überblendet, sondern kann das Motiv einfangen, wie es auch dem Auge entsprechend dargestellt wird. Dieser Filter kann besonders bei starkem Sonnenlicht, wie im Sommer, eine große Wirkung zeigen. Wird ein Foto ohne Filter geschossen und später mit einem Foto verglichen, dass durch die beschriebene Vorgehensweise gemacht wurde, ist ein deutlicher Unterschied sichtbar. Die Farben wirken satter, angenehmer und das Bild ist insgesamt perfekter.

Ein weiterer wichtiger Tipp vom Profi ist es, nicht gegen das Licht zu fotografieren. Der Winkel sollte immer so gewählt werden, dass das Licht von der Seite oder von schräg hinten kommt. Damit werden unerwünschte Reflektionen und Spiegelungen vermieden. Soll dennoch gegen die Sonnen fotografiert werden, so kommt der Fotograf kaum ohne Filter aus. Professionelle Filter können im Handel erworben werden. Hier ist es ratsam sich im Fachgeschäft bedarfsgerecht beraten zu lassen, denn es ist wichtig, dass speziell darauf geachtet wird, dass der gewünschte Filter auch wirklich zum Typ der Kamera passt. Wurde dies berücksichtigt, stehen schönen Bildern keine Sonnenstrahlen mehr im Weg.

Verliebt, verlobt, verheiratet – Der schönste Tag im Leben

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Der schönste Tag im Leben – im schönsten Kleid des Lebens

Eine Hochzeit will gut geplant sein! Kaum ein Tag wird so zelebriert und mit Begeisterung vorbereitet wie der “schönste Tag im Leben”. Natürlich möchte man später in Erinnerungen schwelgen dürfen, nicht zuletzt mit wunderschönen Fotos, sondern auch mit dem dazugehörigen Outffit.

Für diese Vorbereitungen rechnet man mit durchschnittlich 6-12 Monaten. Dabei werden alle wichtigen Fragen geklärt: Welches Hochzeitskleid wird getragen? Wie viele Gäste sollen kommen? Wo wird gefeiert? Lässt man die Zeremonie und Feierlichkeiten filmen, oder kommt der Hochzeitsfotograf? Welche Spiele und Bräuche sollen zelebriert werden, und tragen die Brautjungfern alle die gleichen Abendkleider?

Verliebt, VERLOBT….. Die wichtigsten Fragen nach einer Verlobung

Wer soll es zuerst erfahren?

Sie haben JA gesagt! Schwelgen Sie ein wenig in Ihrem Glück und genießen Sie Ihr süßes Geheimnis. Wenn es dann an das Erzählen geht, beginnen Sie am besten mit den besten Freunden und der Familie. Hier können Sie sich gleich die ersten Tipps holen: Welches lange Abendkleid wollen die Freundinnen tragen? Wer begleitet Sie, wenn Sie nach einem Hochzeitskleid suchen? Natürlich können Sie Ihre Verlobung auch in sozialen Netzwerken posten, doch hier besteht die Möglichkeit, dass jemand es übersieht und sich dann übergangen fühlt.
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Soll es eine Verlobungsfeier geben?

Diese Frage will gut überlegt sein, denn natürlich wollen Sie die Hochzeit feiern, und eventuell einen Polterabend begehen. Allerdings kann dieses freudige Ereignis nicht oft genug gefeiert werden – eine Verlobungsfeier biete sich also an. Sie sollte ungefähr 9 bis 12 Monate vor der Hochzeit stattfinden. Hier können Sie sich Inspirationen für Ihr Hochzeitskleid geben lassen, und auch schon gemeinsam die Abendkleider für die Brautjungfern aussuchen.

Welches Budget steht Ihnen zur Verfügung?

Die Frage nach dem finanziellen Rahmen ist wohl eine der wichtigsten, wenn es um die Hochzeit geht. An ihr entscheidet sich nicht nur, ob die Location, die Anzahl der Gäste, das Essen, die Feier und natürlich die Hochzeitsreise hängen von dieser Frage ab. Das ist einer der Gründe, warum eine Hochzeit so weit im Voraus gebucht wird: Die vielen Ausgaben wollen organisiert werden. Auch die Wahl der Abendkleider und die Frage: Woher bekomme ich mein Hochzeitskleid?

Sollte es mit Ihrem Budget knapp werden und Sie nehmen daher „nur“ den Onkel oder einen Verwandten, der sich als Hochzeitsfotograf zur Verfügung stellt? Oder den Bekannten eines Bekannten der auch „normale“, schöne Bilder erstellen kann? Was wäre wenn Sie nach den Feierlichkeiten nur verwackelte und unscharfe Erinnerungsfotos bekommen? Kein einziges brauchbares Foto wäre natürlich der absolute Super-Gau. Verzichten Sie lieber auf die Verlobungsfeier und richten dafür ein größeres Fest mit Profi-Hochzeitsfotografen und guten Hochzeitsfotoshooting, Show oder Livemusik und sehr gutem Essen aus. Vielleicht ist aber auch ein Feuerwerk genau das Richtige für Ihren großen Tag? Es gibt viele Möglichkeiten, diesen Tag zu etwas ganz Besonderem zu machen, so dass er nicht nur Ihnen, sondern auch allen Gästen in bester Erinnerung bleiben wird.
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…verlobt, VERHEIRATET: Treffen Sie die wichtigsten Entscheidungen allein

Ob es um die Wahl der Abendkleider, oder das perfekte Hochzeitskleid geht, Sie werden schnell feststellen, wie viele wohlmeinende Berater Sie in Ihrer Familie und in Ihrem Freundeskreis haben. Gehen Sie jedoch nicht aus Freundlichkeit Kompromisse ein, mit denen Sie am Ende unglücklich sind. Das Wichtigste ist und bleibt, dass das Fest der schönste Tag in Ihrem Leben wird und Sie sich gerne an diesen Tag erinnern können.

Ferngesteuerte Quadrokopter – nicht alles ist erlaubt!

finsterlohrFerngesteuerte Quadrokopter – nicht alles ist erlaubt!

Drohnen sind unbemannte Luftfahrzeuge, werden unter Fotografen immer beliebter und halten längst nicht mehr nur im gewerblichen Bereich Einzug. So fliegen Quadrokopter – Drohnen (Der Name Quadrokopter leitet aus dem Wort „quadrum“ (Viereck) und dem griechischen Wort „pteron“ (Flügel) ab, mit meist vier Propellern – durch die Luft und machen von dort aus atemberaubende Bilder. Dennoch fliegen sie bei den Flügen nicht durch rechtsfreien Raum. Ein Foto kann schnell die Privatsphäre oder auch das Urheberrecht verletzen. Daher sollten Sie als Pilot wissen, was mit Ihrem Modellfluggerät dürfen und wo Sie sich auf rechtliches Glatteis begeben.

Drohne ist nicht gleich Drohne – hier liegen die Unterschiede

Drohnen mit Kameras sind mittlerweile bei uns im Alltag allgegenwärtig. Wurden sie bis vor kurzer Zeit vor allem von Fotografen und Landschaftsarchitekten verwendet, finden die ferngesteuerten Fluggeräte auch im privaten Bereich immer mehr flugbegeisterte Anhänger jeder Altersklasse. Preislich reicht die Auswahl dabei von günstigen Einsteigermodellen bis hin zu Profi-Varianten mit Kamera und mehreren Propellern für mehrerer Tausend Euro. Von einem Triebwerk bei kleinen Drohnen bis hin zu Varianten mit bis zu 8, für jeden Geldbeutel ist ein entsprechendes Modell verfügbar. Sogenannte Quadrokopter sind Modelle, die über 4 Rotoren verfügen und den aus Militärflügen bemannten Fluggeräten nachempfunden sind.

Durch diese Bauweise ist ein scharfes Foto kein Glücksfall mehr, denn durch die Anordnung der Rotoren ist eine gewisse Stabilität gegeben. Steuern können Sie viele Modelle mit der passenden Ausstattung auch mit Ihrem Tablet oder dem Handy. Dies bedarf allerdings auch eines gewissen Übungsaufwands. Was die wenigsten Piloten solcher Drohnen allerdings nicht bedenken, ist die Verletzung der Privatsphäre. Beim Filmen oder Fotografieren mit einer Kamera kann in bestimmten Fällen auch das Urheberrecht betroffen sein. Doch auch hier gilt: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! Als Hobby-Pilot haben Sie sich vorher zu erkunden, welche Rechte und Pflichten Sie beim Start eingehen.
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Nicht überall ist ein Flug erlaubt

Dies beginnt schon, wenn Sie in Ihrem eigenen Garten starten. Viele Städte haben mittlerweile ein generelles Flugverbot für Drohnen über bewohnten Gebieten erlassen. Ebenso müssen Sie einen Mindestabstand zu Flughäfen von 1,5 Kilometern einhalten. Weiter gilt, dass für die Öffentlichkeit nicht einsehbare Gebäude grundsätzlich nicht überflogen werden dürfen. Auch Veranstaltungen mit vielen Menschen sind Tabu. Immer wenn Sie ein Foto oder andere Aufnahmen von Personen, bestimmten Gebäuden oder auch einiger Landschaftsteile machen, müssen Sie das Urheberrecht im Hinterkopf haben. Einen Start sollten Sie zudem tunlichst vermeiden, wenn die Privatsphäre von Personen beeinträchtigt wird. Es gab hier bereits erste Klagen mit nicht unerheblichen Geldbusen.

Was Sie noch beachten müssen

Nicht nur Privatsphäre und Urheberrecht sind Themen, die Sie ohne weiteres außer Acht lassen dürfen. Um ein scharfes, verwendbares Foto zu machen, sind auch die Witterungs- und Sichtverhältnisse wichtig. Hier spielt auch der Sicherheitsaspekt mit hinein. Denn wenn Sie das Gerät bei starkem Wind nicht mehr unter Kontrolle haben oder gar aus Ihrem Sichtfeld verlieren, kann das im schlimmsten Fall zu Verletzungen oder Beschädigungen führen. Entsprechend sollte daher auch ein Versicherungsschutz vorhanden sein, der den Modellflug absichert. Eine herkömmliche Haftpflichtversicherung schließt dies meist aus. Ist Ihr Quadrokopter schwerer als 5 Kilo, sind zudem entsprechende Genehmigungen erforderlich. Eine vorherige Anfrage bei der zuständigen Luftfahrtbehörde sowie die Anmeldung des Fluges können Ihnen in jedem Falle großen Ärger ersparen!

Blitz – nein danke? Wie man aus der Not eine Tugend macht

Mohn1Es gibt kaum ein Thema, das die Gemeinde der Fotografen so stark spaltet wie die Blitzlichtfotografie. Die Verfechter des „Available Light“-Ansatzes kritisieren vor allem die Veränderung der natürlichen Lichtbedingungen und das Künstliche, das Blitzaufnahmen anhaftet. Andere Fotografen nutzen den Effekt des Blitzes, um die Wirkung des Bildes zu verstärken. Hierzu ist allerdings ein hohes Maß an Erfahrung vonnöten – Anfänger erzielen bei ihren Aufnahmen selten vorzeigbare Resultate.

Der Blitz als Stimmungstöter

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Blitzlicht eine interessante Wirkung zu erzeugen vermag. Der Betrachter wird bei solchen Aufnahmen daran erinnert, dass das Bild nicht zufällig, sondern durch die Arbeit eines Fotografen entstanden ist. Auf der anderen Seite fühlen sich viele Menschen von Blitzlicht gestört. Dies gilt insbesondere für festliche Anlässe, bei denen in exzessiver Weise Gebrauch vom Blitz gemacht wird. Es kommt nicht selten vor, dass sich Gäste durch das Blitzlichtgewitter um die feierliche Stimmung gebracht sehen und ihrem Unmut lautstark Ausdruck verleihen.

Der Umgang mit Blitzlicht will gelernt sein

Auch wenn es von Kamera-Herstellern häufig anders dargestellt wird, stellt der 

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Die Froschperspektive: dramatische Bildwirkung ohne großen Aufwand

kröte_webDurch einen Wechsel der Perspektive können Fotografen ihren Bildern ohne größeren technischen Aufwand eine oftmals beeindruckende Dramatik verleihen. Das gilt insbesondere für die Froschperspektive, die teils auch als Untersicht bezeichnet wird. Sie ist in der Fotografie vor allem dann sehr beliebt, wenn Gegenstände besonders groß oder in die Länge gezogen wirken sollen. Ihren Namen hat die Froschperspektive daher, dass es sich um eine Aufnahme handelt, die aus einer Kameraposition unterhalb der normalen Augenhöhe aufgenommen wird. Die Welt wird also annähernd so betrachtet, wie sie aus der Position eines Frosches aussehen würde, dessen Augenpunkt ja wesentlich tiefer liegt als bei einem Menschen, der auf demselben Höhenniveau steht oder sitzt.

Generell gilt, je tiefer der Augenpunkt beziehungsweise je tiefer die Kamera bei der Aufnahme positioniert wird, desto dramatischer ist die Wirkung der Froschperspektive im Vergleich zur Normalperspektive. Wird die Kamera beispielsweise nur knapp über dem Boden platziert und das 

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Astro- und Himmelsfotografie: Sternstunden für Fotografen

moonDie Astrofotografie ist in vielerlei Hinsicht die extremste Form der Fotografie. Um die gewünschte Qualität zu erzielen, bedarf es in erster Linie Erfahrung, aber auch viel Geduld. Die Belichtungszeit liegt bei der Himmelsfotografie im Bereich von einer Stunde – trotz der hochempfindlichen Kamerachips, die bereits seit den 90er Jahren preisgünstig zu haben sind.

Die Objekte, die mithilfe der Astrofotografie im Bild festgehalten werden, reichen von nahen Himmelskörpern (z.B. Meteoriten, Asteroiden oder Planeten) über Objekte in der Milchstraße (z.B. Sternsysteme oder Quasare) bis hin zu Galaxienhaufen, die Milliarden von Lichtjahren vom Betrachter entfernt sind.

Mithilfe der Astrofotografie lassen sich  auch Himmelsobjekte darstellen, deren Lichtstärke für die visuelle Beobachtung nicht ausreicht. Im Unterschied zum menschlichen Auge haben elektro-optische Bildsensoren und fotografische Emulsionen (Platten, Filme) den Vorteil, dass sie die Wirkung des einfallenden Lichts während langer Belichtungszeiten bündeln können. Dies wirkt sich insbesondere beim Fotografieren von Objekten aus, die eine geringe Flächenhelligkeit aufweisen (z.B. Gasnebel oder entfernte Galaxien).

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Negative scannen und am PC invertieren

media1Digitale Bildbearbeitung eröffnet viele Möglichkeiten, die bei analogen Fotografien nicht vorhanden sind. Doch auch alte analoge Aufnahmen können in den Genuss digitaler Nachbearbeitung kommen – wenn man sie digitalisieren lässt. Es ist durchaus sinnvoll, Negative anstelle von Papierabzügen digitalisieren zu lassen. So gehen weniger Bildinformationen verloren und es bleibt mehr Spielraum für die Bearbeitung mit Programmen wie Photoshop und Co.

Mithilfe eines eigenen Scanners lassen sich Negative selbst scannen. Scanner, die brauchbare Ergebnisse liefern, gehen allerdings ins Geld und es ist auch nicht immer ganz einfach, die richtigen Einstellungen für das beste Ergebnis zu finden. Zumal eine gute Scansoftware wie Silverfast auch nicht immer enthalten ist und zusätzlich noch mal rund 400 Euro kostet. Der eigenhändige

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Plenoptische Kameras – ungewöhnliche fotografische Möglichkeiten

lytroPlenoptische Kameras, oft auch als Lichtfeldkameras bezeichnet, basieren auf einem grundlegend anderen Konzept als herkömmliche Kameras. Damit bieten sie ungewöhnliche fotografische Möglichkeiten, die in einigen Punkten weit über das von herkömmlichen Kameras bekannte Leistungsspektrum hinausgehen.

4-D statt 2-D

Im Unterschied zu einer konventionellen Kamera, die nur 2-D-Bilder erfassen kann, erfassen plenoptische Kameras das 4-D-Lichtfeld der mit ihnen aufgenommenen Motive. Im 4-D-Lichtfeld wird nicht allein die Position und Intensität der Lichtstrahlen auf dem Bildsensor registriert, sondern auch die jeweilige Einfallsrichtung eines Lichtstrahls. Diese Art der Lichtfeldmessung wird durch ein aus mehreren Mikrolinsen bestehendes Gitter vor dem Bildsensor ermöglicht. Ein besonderer Vorteil dieses Funktionsprinzips besteht darin, dass es nicht notwendig ist, einen Fokussiervorgang abzuwarten und dass eine sehr hohe maximale Schärfentiefe erreicht wird. Zudem lässt sich auch die Fokusebene des Bildes nachträglich anpassen.

Auch als 3-D-Kamera nutzbar

Die mit einer plenoptischen Kamera aufgezeichneten Bilddaten erlauben es auch, Tiefeninformationen zu ermitteln und die Kamera somit auch als 3-D-Kamera zu verwenden. Dabei ist es auch möglich, eine nachträgliche Tiefenschärfenerweiterung durchzuführen. Das Prinzip der plenoptischen Kamera ist übrigens schon relativ alt. Der Physiker  Gabriel Lippmann hatte bereits 1908 ein entsprechendes Konzept für eine Kamera präsentiert.

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Fotos vor weißem Hintergrund: Amazon bekommt skurriles Patent zugesprochen

Korb

Ein amerikanisches Patent mit der unscheinbaren Nummer „8.676.045B1“ sorgt in der Welt der Fotografie seit einiger Zeit für Kopfschütteln. In der Patentschrift ist eine Installationsanordnung enthalten, die in nahezu jedem Fotostudio zu sehen ist – eine weiße Wand. Was wie ein Aprilscherz klingt, ist nun amtlich: Seit März 2014 ist Amazon offiziell Inhaber des Patents und darf entsprechende Rechte in Anspruch nehmen.

Dass die zuständige Behörde USPTO (United States Patent and Trademark Office) dieses Machwerk abgesegnet hat, bringt nicht nur Profi-Fotografen auf die Palme. Die Autoren des Technologie-Portals „Ars Technica“ frotzeln in einem Artikel, die eingereichte Schrift sei „idiotischer als das Erdnussbutter-Sandwich-Patent“. In den sozialen Medien sind die Kommentare der Nutzer ebenfalls verheerend. Auf Anfragen von Pressevertretern hat Amazon bislang nicht reagiert.

Selbst banale Dinge werden im Antrag beschrieben

In der Patentschrift wird detailliert ausgeführt, wie

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